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Agenturchef fordert Umdenken im Sponsoring

Uwe Alten hat auf dem SPONSORs Sports Media Summit 2014 ein Umdenken im Sponsoring gefordert. Aus Sicht des Geschäftsführers von Havas Sports & Entertainment werden „reine Awareness-Pakete“ künftig eine untergeordnete Rolle spielen“.

Wie Alten in seiner Keynote auf der Hauptbühne in der Koelnmesse sagte, befindet sich „die Medienlandschaft in einem radikalen Umbruch, der natürlich auch Auswirkungen auf Sponsoring haben wird“. Aus der Sicht des ehemaligen GMR- und Schmidt-&-Kaiser-Managers sei der „reine Verkauf von Mediaflächen, zwar nicht tot“. Es würde im modernen „Organic Marketing“, bei der eine Interaktion über soziale Netzwerke und mobile Endgeräte stattfindet, aber nicht mehr Haupttreiber eines Sponsoring-Engagements sein – „zumal die Kanäle TV und Print junges Publikum verlieren“.

Stattdessen forderte Alten Plattforminhaber wie Clubs, Verbände und Ligen auf, ihre Kunden- und Fan-Daten in den Griff zu bekommen. Er sprach von fehlender Datenkonsolidierung und nicht vorhandenen „Live-Informationen“ aufseiten der Plattformbetreiber.

„Der Fan ist die Währung der Zukunft“
Ferner ist der Agentur-Mann davon überzeugt, dass Plattforminhaber Unternehmensmarken den Zugang zu ihren Fans ermöglichen und diesen in den Mittelpunkt ihrer Kommunikation stellen müssen. Denn der Fan ist aus seiner Sicht „die Währung der Zukunft“.

Alten fordert daher die Entwicklung von „zukunftsfähigen Datenplattformen, die ein Mehr an Informationen und Kontaktpunkten liefert und somit Partnern zielgerichtete Fan-Kommunikation ermöglicht“. Problem dabei aus seiner Sicht: Plattforminhaber hätten heute nur einen begrenzten digitalen Zugang zu ihren Fans und genau das müsste sich künftig ändern.