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W&V Bericht: Havas Media unter den fantastischen Vier

Die W&V kürt Havas Media zum Top- Agenturaufsteiger des ersten Halbjahres in der Kategorie Mediaagentur

In der Hedderichstraße 49 in Frankfurt wird umgebaut – mal wieder. Seit Havas das Büro am Südbahnhof bezogen hat, muss ständig erweitert werden. 350 Mitarbeiter arbeiten inzwischen für die Mediaagentur, zu der neben Havas Media ebenso die Agenturmarken Arena Media und Forward Media gehören.

Der Bedarf an Platz und Mitarbeitern hat seinen Grund: Havas „hat einen Lauf “, wie der Volksmund sagt, und das schon seit mehreren Jahren. Auch 2016 zeichnet sich wieder ein Rekord ab. Laut einer aktuellen Auswertung des Marketingdienstleisters Ebiquity konnte die Agenturgruppe ihre Billings, also das von ihr betreute Volumen an Werbeausgaben, in den ersten fünf Monaten dieses Jahres im Vergleich zum Vorjahr um 41,8 Prozent auf knapp 418 Mio. Euro steigern.

Nach einem Volumen von rund 800 Mio. Euro (Recma) im vergangenen Jahr rückt damit die Eine-Milliarde-Euro-Schwelle in überspringbare Nähe. Im qualitativen Ranking der Mediaagenturen, das Recma auf Basis von 19 Kriterien erstellt, rückte Havas auf Platz drei vor.

Ausgelöst wird die Entwicklung durch den Gewinn neuer Kunden: Dabei schlagen nicht nur große Etats wie Bauhaus, Dr. Wolff, Jacobs Douwe Egberts oder Universal Music zu Buche, sondern auch einige mittlere Budgets wie Studiocanal oder Watchever. Und natürlich hilft auch die Einbindung in das weltweite Network Havas Media Group. Das hatte zum Beispiel 2014 den internationalen Riesenetat von Telefónica an Land gezogen. Dabei bekam auch die deutsche Tochter ihren Teil vom Kuchen ab. „Wir profitieren vom Network, es gibt aber keine Abhängigkeit“, betont Sven Traichel, CEO der Havas Media Group in Deutschland. Schließlich profitiert umgekehrt auch das internationale Network von der guten Entwicklung der Frankfurter Tochter. Damit das so bleibt, investiert die Agentur in ihre Dienstleistungen und treibt neue Technologien vorsichtig voran: etwa das eigene Tradingdesk für Programmatic Buying oder die Data-Science-Unit mit 15 Experten. Das Thema wird stärker kommen – selbst wenn derzeit noch die klassische Mediaplanung überwiegt. Aber auch Traichel ist klar: Soll Havas den Lauf im Zuge der Digitalisierung des Werbegeschäfts fortsetzen, muss er vor allem in die Beratung investieren. Und dazu braucht er mehr Spezialisten wie Mathematiker, Analysten und Statistiker.

Die Baumaßnahmen in der Frankfurter Hedderichstraße werden also weitergehen.

Quelle: W&V, Juni 2016